Batteriepflege und Wartung

veröffentlicht am 9. Oktober 2017 in Tipps und Tricks von

Batteriepflege

 

Die richtige Batteriepflege

Wenn Sie Ihre Autobatterie richtig pflegen, dann sollte Ihre Batterie so rund 5 Jahre halten. Dies setzt aber ein paar Punkte voraus, die es zu beachten gilt. Wir möchten im nachfolgenden Ratgeberartikel genau auf diese Punkte genauer eingehen.

 

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Wartungsfreie Batterien, was bedeutet das?

Was ein schöner Gedanke. Wartungsfrei. Also keine Autobatterie-Pflege? Das bezieht sich aber leider nur auf das Nachfüllen oder auch den Austausch der Batterieflüssigkeit. Die sogenannten wartungsfreien Autobatterien halten ohne eine entsprechende Wiederbefüllung mehrere Jahre. So eine Wiederbefüllung ist auch bauartbedingt nicht vorgesehen. Bei älteren Modellen, die nicht wartungsfrei sind, müssen Sie auf noch ein par Punkte mehr achten. Auf diese Modelle gehen wir in unserem Beitrag weiter unten noch speziell ein.

 

Merke: Vor allem im Winter sind auch wartungsfreie Autobatterien zu pflegen.

 

Die Autobatterie und der WinterBatteriepflege

Ja die kalte Jahreszeit macht einer Autobatterie schon zu schaffen. Sie wird durch die niedrigen Temperaturen wesentlich stärker beansprucht als im Sommer. Die Autobatterie-Pflege wird besonders wichtig. Wer hier genaueres erfahren möchte, kann HIER nachsehen.

Hinzu kommt der erhöhte Stromverbrauch. Stromfresser, wie Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Sitzheizung und Andere sollten Sie im Winter mit Bedacht einsetzen. Dies gilt vor allem, wenn Sie viel Kurzstrecken fahren. Die Batterie kann hier nicht entsprechend wieder aufgeladen werden. Auch sollten Sie immer darauf achten, das alle Verbraucher aus sind, wenn Sie das Kraftfahrzeug abstellen. Es kann sonst zu einer Tiefentladung der Kfz Batterie kommen und damit zu einer nicht reparablen Schädigung der Autobatterie.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie Ihre Starterbatterie checken lassen. Auch das gehört zu einer Batteriepflege dazu. Hier bieten Werkstätten und der ADAC einen Batterie-Check an. Vor allem vor dem Wintereinbruch kann das durchaus Sinn machen. Sollte es allerdings schon zu einer Tiefenentladung gekommen sein, hilft oft nur noch eine Starthilfe von einem anderen PKW oder aber einem Starthilfe Power Pack.

Wenn Sie natürlich nicht auf das Fahrzeug angewiesen sind, können Sie die Autobatterie auch mit einem Ladegerät aufladen.

 

Wartung und Batteriepflege einer neuen Starterbatterie – das gilt es zu beachten

Bevor Sie eine neue Autobatterie in Ihr Fahrzeug einbauen, sollten Sie die Batteriepole mit Polfett behandeln. Dies ist wichtig für die Leitfähigkeit und verhindert auch Korrision und ein „festbacken“ der Batterieklemmen.

Desweiteren sollten Sie ab und an mal prüfen, dass die neue Autobatterie keine Flüssigkeit verliert. Und ja, auch eine wartungsfreie Batterie kann mal Flüssigkeit verlieren. Gegebenenfalls die Flüssigkeit sofort entfernen.

 

Nicht wartungsfreie Modelle benötigen mehr Wartungs- und Pflegeaufwand

Im heißen Sommer verdunstet aus der Batterie aus der Säure ein Teil des Wassers. Dies muss wieder auf Plattenoberkante nachgefüllt werden.

Bei weißen Batterien sieht man meistens von außen die Füllhöhe, bei schwarzen Autobatterien hilft nur das Nachmessen mit einem kleinen Holzstäbchen, an das man in Höhe von 6mm eine Markierung angebracht hat. Kleiner Tipp, Kaminhölzer funktionieren dafür super. Tauchen Sie nun das Holzstäbchen in die Zelle ein und bringen es bis auf die Oberkante der Bleiplatten. Aber Achtung: über den Bleiplatten befinden sich noch die Isolationsplatte.

Sie müssen jede Zelle einzeln ausmessen. Alle Zellen müssen die gleiche Füllhöhe haben. Es darf auch nicht zuviel Flüssigkeit sich darin befinden. Also alle Zellen müssen Sie gleich hoch und ca. 6mm über die Bleiplatten-Oberkante füllen.

Zum Nachmessen der Flüssigkeit keinen Schraubendreher verwenden, Schwefelsäure ist eine aggressive Säure und zerfrisst Metall. Außerdem könnte durch abgelöste Metallteilchen die Säure verfälscht werden
Nach einer Stunde sollten Sie den Füllstand noch einmal kontrollieren.

Zum Auffüllen dürfen Sie nur destilliertes Wasser verwenden! Dieses Wasser bekommen Sie im Autozubehör als Batteriewasser oder in der Apotheke als Destilliertes Wasser. Destilliertes Wasser, wie es für Bügeleisen verwendet wird, ist mit Vorsicht zu genießen. Hier weiß man nicht, ob wirklich alle Mineralienteilchen aus dem Wasser entfernt sind. In dem Wasser, was wir zum Nachfüllen der Autobatterie verwenden, darf wirklich kein Mineralteilchen mehr enthalten sein! Das medizinisch reine destillierte Wasser aus der Apotheke ist aber hervorragend geeignet.

Nach dem Nachfüllen müssen Sie die Batterie laden bis eine Spannung von 13,5V anliegt.

Achten Sie auch auf die gute Entlüftung der Zellen. Entweder hat jeder Zellverschluss ein kleines Loch, das nicht verstopft sein darf, oder es gibt eine seitliche Entlüftung für alle Zellen, die immer offen sein muss. Auch hier tritt beim Betrieb und Laden Knallgas aus, das am besten mit einem kleinen aufgesteckten Schläuchchen nach unten abgeführt wird. Außerdem sollten Sie die Batterien auch von außen immer sauber halten. Öle und Fette schaden den oft aus Teer bestehenden Abdeckungen.

 

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Batteriepflege – Allgemein gilt:

Eine Batterie, die nicht oft benutzt wird, sollte ausgebaut werden und von Zeit zu Zeit entladen und wieder geladen werden. Eine Batterie, die möglichst lange leben soll, muss arbeiten! Auch das gehört zur Autobatterie-Pflege. Hierfür empfiehlt sich ein Batterieerhaltugsgerät oder auch ein modernes mikroprozessorgesteuertes, intelligentes Autobatterie Ladegerät, das mit dieser Funktion ausgestattet ist.

Fazit

Wenn Sie sich an unsere Tipps für die Auto Batteriepflege halten, sollte Ihre Starterbatterie ein paar Jahre halten. Wenn Sie sich hingegen nicht um die Pflege und Wartung der Autobatterie kümmern, kann es durchaus vorkommen, dass die Batterie schon nach 1 bis 2 Jahren den Geist aufgibt. Es lohnt sich also, hin und wieder etwas Zeit zu investieren.


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